27.08.2014

Leitfaden: SEO selber machen oder Agentur beauftragen?

Anke Probst (XING AG) im SEOkomm-Interview
Anke Probst auf der SEOkomm 2014

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Reicht das eigene SEO-Wissen für das Erreichen der gesteckten Marketing-Ziele aus? Ab wann sollte man als Unternehmen eine professionelle SEO-Agentur beauftragen? Und welche Faktoren sind beim Umgang mit Agenturen zu beachten? Diese und noch mehr Fragen beantwortet Anke Probst in ihrer Session zum Thema „Selber machen oder Agentur?“ auf der SEOkomm 2014. Aufgrund ihrer jahrelangen Agenturtätigkeit kennt die Senior SEO Managerin bei XING AG beide Seiten. Vorab gibt Anke Probst bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Inhalte ihrer Session im Interview. 
 
Wir stellen Ihnen das Interview gerne zur redaktionellen Verwendung zur Verfügung.
 
„SEO selber machen oder Agentur?“ – was reizt Sie an diesem Thema? 
In den letzten Jahren habe ich SEO hauptsächlich aus Agentursicht kennengelernt: Ich habe viele Unternehmen beraten, von kleinen lokalen Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Dabei war ich ein Bestandteil von verschiedenen Modellen: Oft habe ich Inhouse-SEOs beraten, manchmal aber auch mit Marketingverantwortlichen oder auch direkt mit den Geschäftsführern kommuniziert. Bei anderen Kunden habe ich als externer Berater die Inhouse-Position übernommen und agiert, als wäre ich ein Teil des Unternehmens. 
 
Mittlerweile bin ich selbst in der Rolle des Inhouse-SEOs und versuche, für mich und XING den besten Weg zu finden. Ich glaube, dass ich durch meine eigenen Erfahrungen und die Gespräche mit unterschiedlichen Unternehmen die Vor- und Nachteile inzwischen gut auf den Punkt bringen und anderen Unternehmen Impulse geben kann, wie sie SEO am besten bei sich verankern – ob nun Inhouse oder/und mit Agenturen. 
 
Kurz gesagt: Ich finde das Thema ungemein spannend, weil ich als leidenschaftlicher SEO ja selbst mittendrin bin und von anderen Unternehmen oft um Rat gefragt werde.  
 
Sollen Unternehmen lieber einen Inhouse-SEO einstellen oder eine Agentur beauftragen?
Es gibt leider kein Patentrezept. Jedes Unternehmen sollte individuell anhand eigener Kriterien entscheiden, welcher Weg für sie am besten geeignet ist. Die wichtigsten Kriterien aus meiner Erfahrung erläutere ich in meinem Vortrag und stelle sie zur Diskussion.
 
Was ich aber immer empfehle, unabhängig von Unternehmensgröße oder anderen Faktoren: Auch wenn eine Agentur beauftragt wird, muss es definitiv jemanden innerhalb des Unternehmens geben, der sich das Thema Suchmaschinenoptimierung auf die Fahne schreibt, ob nun als „SEO“ oder als Mitarbeiter eines daran anknüpfenden Aufgabenbereiches. Wenn sich keiner für SEO verantwortlich fühlt, dann wird der Agenturinput gerne auf die lange Bank geschoben. Es muss daher jemand im Unternehmen sein, der zumindest die umzusetzenden Tasks delegiert und nachhält, aber die Agentur auch als Schnittstelle mit den nötigen Informationen zum Unternehmen und zum Produkt versorgt.  
 
Gibt es überhaupt das ideale „Agentur / Inhouse“- Setup bzw. wovon sollte ein Unternehmer eine Entscheidung für sein Setup abhängig machen?
Dieses ideale Setup gibt es leider nicht. Es hängt grundsätzlich immer von der Unternehmensgröße, intern vorhandenem Know-How, aber auch vom Produkt und vielen weiteren Kriterien ab. Für viele ist es natürlich auch eine Budgetfrage. 
 
Da muss jeder seinen eigenen Weg finden – in meinem Vortrag versuche ich die Impulse dafür zu geben. 
 
Gibt es Kriterien wie man seinen Inhouse-SEO auswählt?
Vielen Unternehmen fällt das unglaublich schwer, weil sie das Know-How der Person nicht angemessen bewerten können – zumindest nicht, wenn es noch keinen SEO-Verantwortlichen gibt. Wenn man die Möglichkeit hat, jemanden aus dem persönlichen oder beruflichen Umfeld zu Rate zu ziehen, dem man vertraut und der entsprechendes SEO-Wissen mitbringt, dann sollte man das unbedingt tun. 
 
Ich kann außerdem empfehlen, erst allgemeinere Gespräche zu führen, um zu klären: 
•Passt die Person zum Unternehmen? 
•Kann man sich die Person als Mittelsmann zwischen mehreren Teams vorstellen, die mit Nachdruck SEO-Ziele verfolgt und diese angemessen kommunizieren und erklären kann? 
•Aber noch wichtiger: Kann sich die Person in das Produkt und den damit verbundenen spezifischen Herausforderungen hineindenken? 
 
Beispiele für solche Herausforderungen wären unter anderem ein hoher Wettbewerbsdruck, erklärungsintensive Produkte oder besondere Zielgruppen. Ein gewisses Maß an Empathie ist unerlässlich. 
 
Zudem sollte ein fachlicher Test erfolgen. Da erkennt man meist schnell, ob die Person sich mit der Seite und dem Produkt/ der Marke auseinandergesetzt hat: Kann die Person verständlich vermitteln, was sie an der Seite ändern würde? Und macht das Sinn aus Produktsicht? Spricht die Person nur von Suchmaschinen oder auch von den Usern? Wichtig für alle Beteiligten ist zu verstehen: So gut wie jeder SEO-Sachverhalt kann so dargestellt werden, dass ihn auch ein Nicht-SEO versteht. Wer mit kompetent klingenden Fachbegriffen um sich wirft, die Zusammenhänge aber nicht erklären kann, ist in diesem Beruf fehl am Platz. 
 
Und nach welchen Kriterien sucht man seine SEO-Agentur aus? 
Hier gilt aus meiner Sicht ein ähnliches Prinzip: Zum Pitch einladen, sich nicht blenden lassen und zuletzt nach Bauchgefühl und gesundem Menschenverstand entscheiden. Zunächst sollte man aber die eigene Erwartungshaltung abklären: Was soll die Agentur leisten? Schon hier scheitern viele Unternehmen, da sie die eigenen Erwartungen nicht formulieren können. Agenturen müssen geführt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen – dafür muss ein Unternehmen aber wissen, welche Ziele verfolgt werden und wie der Input einer Agentur aussehen soll. 
 
Was wünschen Sie sich selbst für Ihren Vortrag? 
Ich würde mich sehr über ein bisschen Input im Vorfeld freuen, sodass ich mich an einigen Stellen daran orientieren kann. Vielleicht gibt es Unternehmen, die ihre Gedanken zur Planung ihres SEO-Setups oder ihre Probleme teilen möchten. Oder gibt es sonstige konkrete Fragestellungen? Mir würde es helfen – denn letztendlich möchte ich aus meinem Vortrag mit dem Gefühl rausgehen, etwas Sinnvolles vermittelt zu haben. Wer mag, darf mich gerne im Vorfeld über XING kontaktieren! 
 
Anke Probst freut sich auf regen Input und gegenseitigen Informations-Austausch auf ihrer SEOkomm-Session rund um das Thema Inhouse-SEO versus SEO-Agentur.
 
 
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Tickets für die fünfte SEOkomm-Konferenz am 21.11.2014 sind über die Website http://www.seokomm.at zu beziehen. Der Ticketverkauf hat bereits begonnen.
 
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Ines Eschbacher

T.: 0043-699-18193115
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